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207 Das Waffenlager Februar 1974
Digedags 207

Lord Flapdoodle alias Nonsense hatte vorgegeben, auf San Felipe im Auftrage des perfiden Albion ein Waffenlager einzurichten. Aufgrund der vermeintlichen Sklavenbefreiung im Zuge des amerikanischen Bürgerkriegs schwimmen den Engländern die Baumwoll-Felle davon.
Die Insulaner sind zwar stinkig, für Doodleflaps Ziele zu malochen, es bleibt ihnen aber nichts übrig, zumal Don Manuel und die Senorita dem komischen Lord die Transtiefel abschlecken.
In den Kasematten des Kastells soll das Waffenlager installiert werden. Die Digedags haben schon einen Plan und lassen sich nach ihren absichtsvollen Sticheleien vom Don zu Aufräumarbeiten verdonnern und samt der Waffen einschließen.
Pedro versteht das alles nicht, der Schmalz des Hirns ist wohl in vorrangig in die Arme gerutscht.
Da die Digedags einen zweiten Ausgang aus der Gruft vermuten, machen sie sich auf die Suche. Die flederigen Mäuse geben ihnen einen Hinweis und sie sehen tatsächlich Licht von draußen.
Schon kommt ein neuer Transport. Dig bittet einen Inselbewohner, mit seinen Kumpels und mit Booten an die Rückseite des Kastells zu kommen. Mit dem eingelagerten Pulver wollen die Digedags mittels einer kleinen Sprengung das Loch erweitern. Während bei den Digedags oftmals eine gewisse Grundintelligenz zu verzeichnen ist, hat sich Pedro seinen natürlichen Verstand bewahrt. Nach seiner Meinung wäre ein solche heftiges Krachbumm kontraproduktiv und würde die Herrschaften alarmieren.
Mit einem mittleren Hinkelstein knuspert Pedro fachmännisch und fast lautlos ein schönes Loch in die Höhlenwand. Man hat sogar die richtige Stelle getroffen, denn draußen warten schon die Boote.
Eine größere Ladung Flinten wird von den Dorfbewohnern in die Kähne verladen.
Als eine neue Lieferung eintrifft, sind die Digedags und Pedro rechtzeitig wieder am großen Tor. Während Don Manuel den Lord zum Abendessen einlädt, verordnet er den Digedags unbezahlte Überstunden und schließt sie wieder ein.
Über ihren Notausgang entweichen die vier ins Dorf und verteilen hier die Waffen. Nun wollen sich die Digedags erst mal um des Lords Schiff kümmern.
Mit einer gut sättigenden Dosis an Weinflaschen gehen die Digedags und Pedro zu den Matrosen, die wegen Flapdoodles Festmahlbesuch verärgert und neidisch sind. Die Digedags geben vor, im Auftrage Don Manuels für die wackeren Teerjacken labenden Wein zu bringen. Die Dröhnung wird natürlich dankbar angenommen.
Im Verlaufe des Umtrunks lockern sich auch die Zungen der Seeleute und sie ziehen böse über ihren Vorturner her. Eine absolute Lusche, der Kerl. Weder Seemann noch Lord, sondern nur lumpiger Webereibesitzer, dem bloß die Rohstofe ausgegangen sind. Nun will er gegen die Waffen Baumwolle eintauschen.
Um den Matrosen neben der guten Bewirtung auch kulturell etwas zu bieten, veranstalten die Digedags ein lustiges Gesellschaftsspiel mit dem "Gordischen Seiltrick". Der endet damit, daß Pedro die ganze Truppe mit den Beinen zuoberst am Großmast auffädelt.
Die Trinkfesteren unter den Schiffern riechen nun den Braten und fangen an zu zetern.
Höchste Zeit für die Digedags, von den beflinteten Inselbewohnern das Kastell umstellen zu lassen. Dann begeben sie sich zum Don. Hier raspelt der Lord gerade sein Süßholz vor der Senorita, als es ihm an den Kragen geht. Für Pedro ein innerer Parteitag. Nun wird der ganze Schwindel aufgedeckt.
Mit Hilfe der schwerbewaffneten Bananeros begleitet man die gestürzte Größe auf seinen Kahn und empfiehlt den Engländern den sofortigen Abflug.

 

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