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196 Die Fahrt nach Panama März 1973
Digedags 196

Während die Digedags mit Jenny erneut zum Whaleboat Hotel hecheln, haben sich die beiden Piraten von der Löscheimer-Attacke der Hilfsfeuerwehrleute leidlich erholt und nun ihrerseits die Verfolgung ihrer Verfolger aufgenommen, oder so.
Auf die Frage nach einem Schiff hinüber nach Panama hat Blubber nur gewartet, ohne Zögern bietet er seinen Transegler an und stürzt sogleich zum Heuerbüro, um sich eine tranophile Mannschaft zu rekrutieren.
Aber das Clientel kennt sowohl den Käptn und weiß auch über seinen schwimmenden Untersatz Bescheid. Wer will schon gern zur Ölsardine mutieren? Unter dem schallenden Hohngelächter der Anwesenden muß Blubber ohne Beute wieder Leine ziehen.
Doc und Jack sind sich aus gutem Grund nicht zu schade, hier in die Bresche zu hüpfen. Zu diesem Zweck verkleiden sie sich vorher bei einem Lumpenhändler.
Vor dem gleichen Laden sieht Blubber in der Auslage eine ihn anmachende, üppige Gallionsfigur posieren.
Ein vorteilhafter Kauf, denn bei der Gelegenheit finden sich auch zwei zünftige Seebären.
Die Kostümierung ist den Piraten anscheinend gut gelungen, denn die Digedags samt der Jokers merken nicht die Bohne.
Blubbers Ablegemanöver geht noch leidlich elegant vonstatten, aber beim Versuch des Segelsetzens reißen Seile und Leitern und eine nicht unwichtige Rah knackt schön mittig weg.
Blubber läßt sich davon aber nicht entmutigen und er befiehlt, alles wieder ordentlich zu verlöten.
12 Jahre ohne Hauptuntersuchung haben halt ihre Konsequenzen.
Bald können die Seefahrer mit ihrem Seelenverkäufer das Golden Gate passieren und sie segeln todesverachtend in den Pazifik.

Derweil hat der Dampfer mit Mrs. Jefferson und Pinkerton an Bord beinahe Panama erreicht, als eine nicht unbedeutende Walherde den Horizont verdunkelt.
Der erfahrene Kapitän möchte den Schwarm galant umschiffen, aber der Opernsänger pressiert es. Als alte Reederswitwe ist sie selbst mit genügend Schifferwissen gesegnet. Nach einigen bösartigen Sticheleien läßt sich der Kapitän weichkochen, die Wale zentral zu belästigen.
Hätte er gewußt, daß diese Frau schon mit großem Erfolg Dampfer geerdet hat, wäre er umsichtiger vorgegangen. Die befohlenen "Volle Kraft" ist allerdings bei den "Fischen" stärker vertreten.
Einer der dicksten Wale setzt zum Gegenangriff an und beschädigt den Dampfer so gut er kann.
Eine ganze Weile kreiselt der manövrierunfähige Pott noch um sich selbst.
Der Kapitän muß Seenot anzeigen und weist seine Passagiere an, das Wrack umgehend zu verlassen.
Glücklicherweise nähern sich auch schon neugierige Fischerboote.

Blubbers Walfänger hat ordentlich Rückenwind gehabt und erscheint auch an der Unfallstelle.
Die Digedags erkennen sogleich, wer hier Opfer einer Havarie geworden ist.
Während sich alle an Bord das interessante Schauspiel antun, holen sich Doc und Jack heimlich die Goldtaschen und machen sich unter Verzicht auf ihre wohlverdiente Heuer mit dem Beiboot vom Acker. Endlich glotzen die Digedags auch mal in die richtige Richtung und sehen die beiden Matrosen flüchten. Nun schnallen sie, daß die Piraten einen bösen Streich gespielt haben.
Blubber hat allerdings noch eine Harpune im Ärmel. Und er trifft, auch nach jahrelanger Abstinenz, recht präzise. Die morsche Wanne klappt in der Hälfte zusammen und entledigt sich ihres Inhalts.
Die wertvollen Taschen versinken auf den Grund des Meeres.
Die Piraten schwimmen oben und es gelingt den beiden, sich in Richtung Küste zu retten.
Nun ist der Schatz wieder in seinem angestammten Element, wo er schon viele Jahrhunderte der Hebung harrte. Die Digedags werden ihm seine Ruhe wohl nicht lange gönnen.

 

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