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Es geht um nichts Geringeres als die Gründung Berlins.
Dazu müssen wir um 850 Jahre zurückrudern.
In den Feuchtgebieten von Spree
und Havel liegt Stunk in der Luft. Markgraf Albrecht "der Bär"
von der Festung Spandau hat sich mit dem Sprewaner-Fürsten Jacza in
der Wolle, der sich in Copnic niedergelassen hat. Jeder meint, der
andere wäre überflüssig. Albrecht versucht gerade, seine Ritter
zum Handeln zu bewegen. Seine diesbezügliche, etwas direkte
Ansprache fällt aber durch. Sein Hofhirn Konrad soll die Rede
ausarbeiten und Albrecht will sie, seiner Leseschwäche wegen, auswendig
lernen.
Unweit davon ist Fürst Jazca gerade dabei, seine
Leute für einen Waffengang gegen Albrecht zu motivieren. Dumm nur,
daß sein Volk aus friedlichen Handwerkern, Bauern und Fischern
besteht. Die Sprewaner wollen ihre Ruhe, das weiß auch Radomir.
Nun betreten endlich die Faxe die Szene und treffen sich mit
Leuten, die sich auf Erzbischof Wichmanns Einladung hin als Neusiedler
in Cölln niederlassen wollen. |
Der vom Erzbischof
eingesetzte Vogt ist ein echter Despot und verleidet den Neuen
schon mal die Ankunft. Statt ein Haus bauen zu dürfen, sollen sie
sich vorerst mit niederen Tätigkeiten beschäftigen.
In Spandau ist
Albrecht am Ausrasten, er hat erfahren, daß Wichmann seine Siedlung
in Cölln aufbläst. Albrecht will sogleich die neue Siedlung
planieren, was aber bei Wichmann nicht gut ankommen würde. Priester
Martin hat eine Idee, die Drecksarbeit durch Jacza erledigen zu
lassen. wenn er dann Copnic verlassen hat, könnte Albrecht bei den
Sprewanern aufräumen. Berater Konrad soll die Verschwörung
einfädeln.
In Cölln drangsaliert der Vogt auch nach Tagen
noch immer die Neusiedler. Um dies zu umgehen, rudern die Faxe mit
Katharina ans Ufer. Leider ist dort absolut kein Baugrund, alles
schön versumpft.
Hier treffen sie auf Wanda, die in Copnic lebt. Sie zeigt ihnen eine
trockene Stelle und alle beschließen hier eine neue Stadt zu
gründen. Natürlich namens Berlin. Bald erscheint auch Karl, der
sogleich versucht, Wanda anzubaggern.
Am Abend ist
Dienstmann Konrad bei Jacza aufgeschlagen, um seine List
anzubringen. Er dankt Jacza, daß dieser die neue Siedlung Cölln
unbehelligt läßt. Was laut Albrecht allerdings als ein Zeichen von
Schwäche gesehen würde. Darauf hin muß Konrad Fersengeld geben. Der
aufgebrachte Jacza schnautzt seine Untergebenen an, aber Radomir
vermutet eine böse Falle.
In Cölln herrscht dicke Luft, weil
der herrschsüchtige Vogt die Lage eskaliert. Das endet mit Zunge
herausstrecken und dann lassen sich die Unzufriedenen ans andere
Ufer übersetzen. |
In Spandau ist man der Ansicht, daß Jacza hereingefallen ist und
Albrecht macht seine Mannen kriegstüchtig, was die Kaputten sogar
mit Jubel quittieren.
Jacza müht sich in Copnic vergebens,
seinen Sprewanern die Prügelei schmackhaft zu machen. Das kann er jedoch
knicken.
Die neue Siedlung Berlin ist am wachsen, als Wanda
vor dem Angriff Albrechts warnt. Sogar der Cöllner Vogt wird
informiert, ignoriert das aber. Derweil hat sich Albrecht unweit mit
seinen Mannen im Wald versteckt.
In Copnic bricht sich jetzt
der Widerstand Bahn. Der letzte Getreue Jaczas, Bogdan, wird dem
Misthaufen überantwortet. Daraufhin ziehen Jacza und Bogdan ihre
Bahn Richtung Polen. Radomir wird von den Sprewanern zum neuen
Fürsten ernannt.
Konrad ist in Berlin erschienen und macht
sich über den Zustand lustig. "Irgendwann wird es die schönste Stadt
weit und breit sein" meint Karl. Kann man heute kaum noch so sehen.
Albrecht hat erfahren, daß Jacza abgehauen ist und will nun
Cölln samt neuer Siedlung schleifen. Als er aber hört, daß es "Bärlin"
sein soll, keimt sein Interesse. Und der pfiffige Brabax bittet ihn
um Unterstützung, denn Cölln und Berlin stehen im Wettbewerb.
Natürlich soll "Bärlin" gewinnen.
Der Rest des Heftes ist
die beliebte Kuppel-Messe, diesmal gibt's gleich zwei Paarungen.
Berlin, Cölln, Copnic und Spandau werden etwas später zu Berlin
zusammengetackert. |