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597 Die Fehde September 2025

Mosaik 597

Es geht um nichts Geringeres als die Gründung Berlins. Dazu müssen wir um 850 Jahre zurückrudern.

In den Feuchtgebieten von Spree und Havel liegt Stunk in der Luft.
Markgraf Albrecht "der Bär" von der Festung Spandau hat sich mit dem Sprewaner-Fürsten Jacza in der Wolle, der sich in Copnic niedergelassen hat. Jeder meint, der andere wäre überflüssig.
Albrecht versucht gerade, seine Ritter zum Handeln zu bewegen. Seine diesbezügliche, etwas direkte Ansprache fällt aber durch. Sein Hofhirn Konrad soll die Rede ausarbeiten und Albrecht will sie, seiner Leseschwäche wegen, auswendig lernen.

Unweit davon ist Fürst Jazca gerade dabei, seine Leute für einen Waffengang gegen Albrecht zu motivieren. Dumm nur, daß sein Volk aus friedlichen Handwerkern, Bauern und Fischern besteht. Die Sprewaner wollen ihre Ruhe, das weiß auch Radomir.

Nun betreten endlich die Faxe die Szene und treffen sich mit Leuten, die sich auf Erzbischof Wichmanns Einladung hin als Neusiedler in Cölln niederlassen wollen.

Der vom Erzbischof eingesetzte Vogt ist ein echter Despot und verleidet den Neuen schon mal die Ankunft. Statt ein Haus bauen zu dürfen, sollen sie sich vorerst mit niederen Tätigkeiten beschäftigen.

In Spandau ist Albrecht am Ausrasten, er hat erfahren, daß Wichmann seine Siedlung in Cölln aufbläst. Albrecht will sogleich die neue Siedlung planieren, was aber bei Wichmann nicht gut ankommen würde. Priester Martin hat eine Idee, die Drecksarbeit durch Jacza erledigen zu lassen. wenn er dann Copnic verlassen hat, könnte Albrecht bei den Sprewanern aufräumen. Berater Konrad soll die Verschwörung einfädeln.

In Cölln drangsaliert der Vogt auch nach Tagen noch immer die Neusiedler. Um dies zu umgehen, rudern die Faxe mit Katharina ans Ufer. Leider ist dort absolut kein Baugrund, alles schön versumpft.
Hier treffen sie auf Wanda, die in Copnic lebt. Sie zeigt ihnen eine trockene Stelle und alle beschließen hier eine neue Stadt zu gründen. Natürlich namens Berlin. Bald erscheint auch Karl, der sogleich versucht, Wanda anzubaggern.

Am Abend ist Dienstmann Konrad bei Jacza aufgeschlagen, um seine List anzubringen. Er dankt Jacza, daß dieser die neue Siedlung Cölln unbehelligt läßt. Was laut Albrecht allerdings als ein Zeichen von Schwäche gesehen würde. Darauf hin muß Konrad Fersengeld geben. Der aufgebrachte Jacza schnautzt seine Untergebenen an, aber Radomir vermutet eine böse Falle.

In Cölln herrscht dicke Luft, weil der herrschsüchtige Vogt die Lage eskaliert. Das endet mit Zunge herausstrecken und dann lassen sich die Unzufriedenen ans andere Ufer übersetzen.

In Spandau ist man der Ansicht, daß Jacza hereingefallen ist und Albrecht macht seine Mannen kriegstüchtig, was die Kaputten sogar mit Jubel quittieren.

Jacza müht sich in Copnic vergebens, seinen Sprewanern die Prügelei schmackhaft zu machen. Das kann er jedoch knicken.

Die neue Siedlung Berlin ist am wachsen, als Wanda vor dem Angriff Albrechts warnt. Sogar der Cöllner Vogt wird informiert, ignoriert das aber. Derweil hat sich Albrecht unweit mit seinen Mannen im Wald versteckt.

In Copnic bricht sich jetzt der Widerstand Bahn. Der letzte Getreue Jaczas, Bogdan, wird dem Misthaufen überantwortet. Daraufhin ziehen Jacza und Bogdan ihre Bahn Richtung Polen. Radomir wird von den Sprewanern zum neuen Fürsten ernannt.

Konrad ist in Berlin erschienen und macht sich über den Zustand lustig. "Irgendwann wird es die schönste Stadt weit und breit sein" meint Karl. Kann man heute kaum noch so sehen.

Albrecht hat erfahren, daß Jacza abgehauen ist und will nun Cölln samt neuer Siedlung schleifen. Als er aber hört, daß es "Bärlin" sein soll, keimt sein Interesse. Und der pfiffige Brabax bittet ihn um Unterstützung, denn Cölln und Berlin stehen im Wettbewerb. Natürlich soll "Bärlin" gewinnen.

Der Rest des Heftes ist die beliebte Kuppel-Messe, diesmal gibt's gleich zwei Paarungen.
Berlin, Cölln, Copnic und Spandau werden etwas später zu Berlin zusammengetackert.

 

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