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596 Der Geisterbruder August 2025

Mosaik 596

Ganz schön weit hergeholt, dieses Thema. Die Faxe schrecken also auch vor kapitalen Zeitsprüngen nicht zurück. Kann natürlich böse ins Auge gehen und man bleibt dort hängen - in der Jungsteinzeit.

Schwüle Hitze herrscht über dem dichten Urwald - und sowas in unseren Breiten. Das war wohl eine verfrühte Klimakatastrophe.
Die Abrafaxe haben gewaltige Probleme mit der Navigation. Doch die tiefsitzenden Qualitäten der Jäger und Sammler brechen sich Bahn. Wurzeln und Pilze gibts, der Fisch wird leider vom Reinecke gemopst. Feuer gelingt ihnen auch. Abrax entdeckt einen Trampelpfad und wird gleich darauf im Gehörn eines Auerochsen entführt.
Abrax ist vorläufig nicht mehr aufzufinden.
Zurück bei ihrem Feuerchen überrascht sie eine gewisse Ya'Nuuk, die die Faxe als der Geisterwelt zugehörig einschätzt.

Da kommt der wilde Ochse zurück, jedoch ohne Abrax. Die Eingeborene versucht, dem Ur eine Locke vom Schädel zu schnippeln. Dies geht leider schief, weil Brabax sie beiseite schubst. Nun gibts Mecker, denn der Auerochse war als ihr "Geisterbruder" ausersehen. Die von ihr geplante Verbrüderung ist nun gescheitert und Ya'Nuuk verkrümelt sich verärgert.
Von einem Mann namens Ta'Kham werden Brabax und Califax ins Lager gebracht. Immerhin sind sie recht gastfreundlich, als Califax um Eßbares bittet. Auf dem heißen Stein kokeln schon Reste eines eben erlegten Rehs. Califax will sogleich herzhaft losfuttern, aber zuvor muß das Opfer noch um Verzeihung gebeten werden.
Die Stammesleute versprechen, nach Abrax zu suchen. Brabax und Califax dürfen nicht mit, sie müssen sich im Lager nützlich machen. Etwa beim Fischfang.
Dann gibts noch einen Beweis einer zutreffenden Wettervorhersage. Brabax ist beeindruckt ob der Genauigkeit. Das Zelt erreicht man mit Müh und Not, dann pladderts richtig herunter.
In der Hütte hilft Califax beim Fischeputzen und Brabax läßt sich von einer Frau die Herstellung von Pfeilspitzen erklären. Und Ya'Nuuk bekommt eine Lektion, ihre eigenen Spitzen zu fabrizieren.
Der Suchtrupp kehrt zurück - ohne Abrax, aber mit einer mysteriösen Besucherin Qai'Rhoya. Diese hat immerhin am Neun-Buchen-Sumpf den großen Auerochsen getroffen und einen Latsch des Abrax entdeckt.

Auch die Drei-Hügel-Leute sollen dort gewesen sein, vielleicht haben diese etwas von Abrax gesehen.
Am nächsten Tag gehts zu einem Fest, wo auch andere Gruppierungen anwesend sein sollen. Die Hütten werden abgebaut und alles auf Boote verladen. Bald erreichen sie den Sammelplatz. Die Auenländer haben schon ihre Hütten aufgebaut, die Drei-Hügler fehlen noch.
Am Morgen erscheint einer, der Abrax anderen Latsch am Neun-Buchen-Sumpf gefunden hatte. Zählen können sie also immerhin schon bis Neun.
Das nun folgende Ritual wird von Qai'Rhoya zelebriert. Als sie umkippt, will Califax sogleich mit seinem Rosmarin-Extrakt beispringen, wird aber daran gehindert. Die Weltengängerin weilt nämlich gerade in der Geisterwelt. Sie hat aber versagt. Statt die zwei Fremden wieder verschwinden zu lassen, ist nun ein Dritter aufgetaucht, obendrein mit gelben Haaren.
Die Schamanin verlangt von den Faxen die Abreise und verspricht, für den nötigen Blitz zu sorgen. Dazu werden sie in eine Höhle am Ufer geführt. Bald britzelt es am Himmel und die Welten sind im Gleichgewicht. Nicht ganz, denn Abrax hat eine Locke an Ya'Nuuk verloren, die nun seine Geisterschwester ist.

Eine heile Steinzeitwelt. Wenn die Hütchen-Spieler so weiter machen, können wir sie auch bald wieder genießen.

 

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