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575 Entscheidung um Mitternacht November 2023

Mosaik 575

Abul Abbas hat Langeweile und macht einen guten Abschlag mit einem Soldaten des Emirs. Der wähnt sich außerhalb des Palasts in Freiheit, da klopft der Elefant lautstark ans Tor. Das weckt auch den Emir und seine stetige Angst vor dem Kalifen, von dem er ein wenig Land einkassiert hat. Gut, daß es nur der Elefant war, aber das Tor ist hinüber. Brabax erzählt ihm scheinheilig, daß das Tierchen bei Vollmond im Fluß baden muß - ist halt so, deshalb hat Harun al-Raschid den notorischen Nackt- und Nachtbader auch verschenkt. Die Faxe entgehen für ihre Regieleistung knapp dem Karzer. Ein Problem haben die Faxe noch, der große Trampel will gar nicht ins Wasser.

Indessen naht das befürchtete Ungemach für den Emir. Ein Schiff aus Tripolis bringt einen hohen Würdenträger des Kalifen nach Susa, der sofort den Emir Ibrahim sehen will. Kapitän ist natürlich wieder mal Andreas.

Dem Elefanten ist überhaupt nicht nach Wasserung, das Baklava nimmt er trotzdem als Vorschuß. Wieder ist es die Ratte, die nach ihrem Heumanöver diesmal den Elefanten mit Baklava in den Fluß lockt.

Nach dem äußerst regen Austausch von Belanglosigkeiten und dem Vertilgen von Häppchen kommt der Gesandte Kadir endlich zum Thema seines Erscheinens. Der Kalif hat mächtige Probleme mit des Emirs eigenmächtiger Reichsgründung nach Gutsherrenart.

Auch Lela nähert sich auf Leanders Kahn dem Hafen von Susa. Der anscheinend in sie total verknallte Leander wird eiskalt abgebügelt, er hat seine Schuldigkeit getan.
Auf dem Markt am Hafen entdeckt Lela sogleich Califax, der mit einer Baklava-Händlerin verhandelt. Die Frau rastet aus, als Califax das Gebäck als Elefantenfutter deklariert. Solcherart Blasphemie schreit nach einer Revolution.
Zwei augenscheinlich verlauste Gestalten streiten sich um eine Weintraube und geraten dadurch in Lelas Interessenbereich. Sie gehören zu dem von ihr bevorzugten Rekrutierungskader. Uneigennützig schlichtet sie den Streit, indem sie die Traube selbst verinnerlicht.

Der schwer am Boden zerstörte Leander trifft auf Andreas und schildert ihm sein Leid. Der Kapitän tituliert ihn berechtigterweise als Hornochse.

In Venedig warten Thomas und Tomas noch immer verzweifelt darauf, daß der Doge endlich seinen Kahn findet. Kein Grund zur Hast, er sucht ja erst sei sieben Tagen.

Der Elefantenterror gegen den Emir geht in die nächste Stufe. Abul Abbas hat sich auf Geheiß der Faxe mit dem Inhalt einer großen Tonne Wasser befüllt und prustet den Schwall in die Kemenate, wo gerade der Gesandte dem Emir verklickert, daß nun Tribute an den Kalifen fällig wären. Die Faxe deklarieren dies als Wasserspende, schließlich ist es heiß im Palast.

Dabei kommt an den Tag, daß der Emir das kalifische Geschenk an Kaiser Karl für sich abgezweigt hat. Der Emir muß versprechen, das Tier wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Califax wird auf dem Rückweg vom Baklavakauf samt Ratte von Lela und ihren neuen Schergen entführt.

Höchstpersönlich erscheint der Emir auf dem Rücken des Elefanten im Hafen. Von Isaak wissen die Faxe, daß Andreas mit einem recht brauchbaren Schiff vor Anker liegt. Emir Ibrahim nutzt die Gunst des Augenblicks und stellt sich als großer Abschieber des Elefanten dar, welcher das Land durch seinen Hunger und seine garstigen Angwohnheiten sowieso nur ruiniert hätte. Das besänftigt die aufgebrachten Leute. Kostet den Emir halt 100 Goldstücke für die Entsorgung. Die kann sich Andreas natürlich nicht entgehen lassen. Allerdings fehlt noch der Elefantenhüter Califax. Abrax, Brabax und Isaak gehen sogleich auf die Suche.

Der Gesandte mag des Emirs Geschenk Euphemios nicht als Löwenfutter mitnehmen, der Löwe kann sich altershalber leider nur noch Brei einwerfen. Der unnütze Euphemios soll daher freigelassen werden und sich in Zukunft selber um seinem eigenen Kram kümmern.

Da Califax nicht aufzutreiben ist, will nun Brabax mit Abul Abbas und einem Korb Baklava die Fahrt nach Genua bestreiten und dort auf den Rest der Mannschaft warten. Wenn sich Lela nicht noch Abrax schnappt.

Der liebestolle und eifersüchtige Leander verprügelt den ohnehin vom Pech verfolgten Euphemios.

 

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