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Abul Abbas hat Langeweile und macht einen guten Abschlag mit
einem Soldaten des Emirs. Der wähnt sich außerhalb des Palasts in
Freiheit, da klopft der Elefant lautstark ans Tor. Das weckt auch
den Emir und seine stetige Angst vor dem Kalifen, von dem er ein
wenig Land einkassiert hat. Gut, daß es nur der Elefant war, aber
das Tor ist hinüber. Brabax erzählt ihm scheinheilig, daß das
Tierchen bei Vollmond im Fluß baden muß - ist halt so, deshalb hat
Harun al-Raschid den notorischen Nackt- und Nachtbader auch
verschenkt. Die Faxe entgehen für ihre Regieleistung knapp dem
Karzer. Ein Problem haben die Faxe noch, der große Trampel will gar
nicht ins Wasser.
Indessen naht das befürchtete Ungemach für
den Emir. Ein Schiff aus Tripolis bringt einen hohen Würdenträger
des Kalifen nach Susa, der sofort den Emir Ibrahim sehen will.
Kapitän ist natürlich wieder mal Andreas.
Dem Elefanten ist
überhaupt nicht nach Wasserung, das Baklava nimmt er trotzdem als
Vorschuß. Wieder ist es die Ratte, die nach ihrem Heumanöver diesmal
den Elefanten mit Baklava in den Fluß lockt. |
Nach dem äußerst regen
Austausch von Belanglosigkeiten und dem Vertilgen von Häppchen kommt
der Gesandte Kadir endlich zum Thema seines Erscheinens. Der Kalif
hat mächtige Probleme mit des Emirs eigenmächtiger Reichsgründung
nach Gutsherrenart.
Auch Lela nähert sich auf Leanders Kahn
dem Hafen von Susa. Der anscheinend in sie total verknallte Leander
wird eiskalt abgebügelt, er hat seine Schuldigkeit getan. Auf dem
Markt am Hafen entdeckt Lela sogleich Califax, der mit einer
Baklava-Händlerin verhandelt. Die Frau rastet aus, als Califax das
Gebäck als Elefantenfutter deklariert. Solcherart Blasphemie schreit
nach einer Revolution. Zwei augenscheinlich verlauste Gestalten
streiten sich um eine Weintraube und geraten dadurch in Lelas
Interessenbereich. Sie gehören zu dem von ihr bevorzugten
Rekrutierungskader. Uneigennützig schlichtet sie den Streit, indem
sie die Traube selbst verinnerlicht.
Der schwer am Boden
zerstörte Leander trifft auf Andreas und schildert ihm sein Leid.
Der Kapitän tituliert ihn berechtigterweise als Hornochse.
In
Venedig warten Thomas und Tomas noch immer verzweifelt darauf, daß
der Doge endlich seinen Kahn findet. Kein Grund zur Hast, er sucht
ja erst sei sieben Tagen.
Der Elefantenterror gegen den Emir
geht in die nächste Stufe. Abul Abbas hat sich auf Geheiß der Faxe
mit dem Inhalt einer großen Tonne Wasser befüllt und prustet den
Schwall in die Kemenate, wo gerade der Gesandte dem Emir
verklickert, daß nun Tribute an den Kalifen fällig wären. Die Faxe
deklarieren dies als Wasserspende, schließlich ist es heiß im
Palast. |
Dabei kommt an den Tag, daß der Emir das kalifische Geschenk an
Kaiser Karl für sich abgezweigt hat. Der Emir muß versprechen, das
Tier wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Califax wird
auf dem Rückweg vom Baklavakauf samt Ratte von Lela und ihren neuen
Schergen entführt.
Höchstpersönlich erscheint der Emir auf
dem Rücken des Elefanten im Hafen. Von Isaak wissen die Faxe, daß
Andreas mit einem recht brauchbaren Schiff vor Anker liegt. Emir
Ibrahim nutzt die Gunst des Augenblicks und stellt sich als großer
Abschieber des Elefanten dar, welcher das Land durch seinen Hunger
und seine garstigen Angwohnheiten sowieso nur ruiniert hätte. Das
besänftigt die aufgebrachten Leute. Kostet den Emir halt 100
Goldstücke für die Entsorgung. Die kann sich Andreas natürlich nicht
entgehen lassen. Allerdings fehlt noch der Elefantenhüter Califax.
Abrax, Brabax und Isaak gehen sogleich auf die Suche.
Der
Gesandte mag des Emirs Geschenk Euphemios nicht als Löwenfutter
mitnehmen, der Löwe kann sich altershalber leider nur noch Brei
einwerfen. Der unnütze Euphemios soll daher freigelassen werden und
sich in Zukunft selber um seinem eigenen Kram kümmern.
Da
Califax nicht aufzutreiben ist, will nun Brabax mit Abul Abbas und
einem Korb Baklava die Fahrt nach Genua bestreiten und dort auf den
Rest der Mannschaft warten. Wenn sich Lela nicht noch Abrax
schnappt.
Der liebestolle und eifersüchtige Leander
verprügelt den ohnehin vom Pech verfolgten Euphemios. |