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573 Feuer, Wasser und Dromonen September 2023

Mosaik 573

Der Titel wird die Methusalixe an den russischen Märchenfilm "Feuer, Wasser und Posaunen" (1968) erinnern.

Des Elefanten Entführung war wohl doch nicht so gut durchdacht. Irgendwann sind die Kekse alle und dann schiebt der Dicke Kohldampf. In Abydos soll das behoben werden. Eigentlich ein Glücksfall, denn die Verfolger unter Lela sind gerade vor der Stadt aufgelaufen. Lela will den Hafen inspizieren, aber der Droungarios der Flotte weigert sich. Die spalterische Lela versucht nun, den Kapitän gegen den Commodore aufzuwiegeln. Das mißlingt vorerst. Das Elefanten-Schiff soll nach Lelas Befinden jedenfalls mit Mann, Maus, Ratte und Elefant versenkt werden.

Abul Abbas ist endlich abgefüllt. Herr Sigismund trifft bei seiner Erfrischung auf zwei gewesene Gesandte des Papstes am Kaiserhof namens Thomas und Tomas. Da sie ausgeraubt wurden, bietet Herr Sigismund ihnen eine Mitfahrt nach Venedig an. Aus Angst vor Lelas Hinterhalt schlägt der Kapitän vor, den Elefanten erst mal auf dem Landweg zu bugsieren und ihn später wieder einzuladen.

Das wird abgelehnt, weil man dem Kapitän nicht so recht traut. Nun soll die Weiterfahrt jedenfalls im Schutz der Dunkelheit versucht werden. Zum Glück kommt auch noch Nebel ins Spiel.
Vor Kap Telles liegen die Verfolger auf der Lauer und bilden eine Kette. Selbst griechisches Feuer wird vorbereitet. Niemand kann etwas sehen, als unvermittelt des Elefanten Tröte durch den Nebel scheppert.
Lela setzt eine Kopfprämie aus, die zu unvorsichtigen Handlungen führt. Das griechische Feuer fliegt kreuz und quer durch den Nebel und schadet den eigenen Schiffen. Dies regt Abu Abbas zu noch mehr Gesang an. Die Ratte rettet die Situation und flötet dem Grauen ein Anti-Angst-Lied der eigenen Rattenoma in den Lauscher.
Dann sind sie plötzlich durch und die Schleier lichten sich. Totalo Flauti hätte nicht so versagt. Trotzdem hat Kapitän Andreas Bammel, daß sie auf dem Weg nach Venedig erneut von ihren Verfolgern erwischt würden. Es wäre also besser, in Richtung Afrika zu schippern. Die beiden T(h)omase machen den Vorschlag, alleine nach Venedig zu reisen und den Kaiser ein Schiff nach Susa schicken zu lassen, um den Elefanten dort abzuholen.
Der Kapitän kennt hier zufällig einen Fährmann, der die beiden nach Venedig bringen könnte. Mit einem Funzelsignal ruft er diesen Leander herbei, der von seiner Frau noch ein paar hilfreiche Ratschläge auf den Weg bekommt. Die Passage wird aber nicht billig - egal, Herr Sigismund berappt den Fahrpreis.
In der Gegenrichtung treffen sie im Nebel partout auf Lela. Die läßt sich auf die falsche Fährte locken, da man ihr erzählt, den Elefanten gesehen zu haben und ein kleiner Rothaariger hätte sich für den Weg nach Venedig interessiert.

Lela bläst zur Wende, doch der Droungarios ist damit nicht einverstanden und wird über Bord gekickt. Nun schwört der Kapitän Lela die Treue, er hat ja gesehen, was passieren kann.
Der wassernde Droungarios wird im Kahn von Leander ans Ufer gebracht.

Knappe zwei Wochen später nähert sich Andreas' Schiff schon Susa. Ganz zufällig hat das Schlitzohr von einem Schiffer hier einen Frachtauftrag nach Tripolis auf Halde liegen.
Der Kapitän versucht noch, Herrn Sigismund und den kräftigen Rurik für sein Schiff als Ruderknechte mit hoher Gewinnbeteiligung anzuwerben.

Lela ist schon ein paar Tage in Venedig und wartet auf den Elefantentransporter. Die Stadt gibt sich ziemlich rustikal - beim Campanile geht noch was, hat aber immerhin schon einen Dogen in Gebrauch. Er erklärt Lela und dem Kapitän, daß soeben eine kaiserliche Flotte eingetroffen wäre, die die beiden erwarten würde. Während der Kapitän in Beförderungserwartungen sogleich zum Hafen eilt, hält sich Lela erst mal vornehm zurück.
War auch gut so, denn der alte Droungarios kommt im Auftrag des neuen Kaisers Nikephoros.
Er hat den Befehl, Lela zu verhaften. Die hatte wieder mal Schwein und kratzt sich beim Dogen ein. Der alte Depp geht ihr auf den Leim und verspricht, ihr zum Festland zu verhelfen.

In Susa läufts momentan nicht so gut, denn der örtliche Emir läßt den Elefanten beschlagnahmen. Nicht, weil er ein Recht darauf hätte, sondern weil er es kann.
Zu allem Übel kennt auch noch Euphemios diesen Emir. Das erschwert wohl die Sache noch.

 

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