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572 Notfall Alpha Omega August 2023

Mosaik 572

Zu Ehren Konstantins findet in Konstantinopel der alljährliche Festumzug statt. Die im Palast verbliebenen und gelangweilten Wachen werden von einer etwas konfusen Lela belästigt. Sie ist nach ihrer Einschläferung durch Califax noch im Aufwachzustand und sie erkennt schmerzhaft ihre vertrackte Lage. Dann ratzt sie glücklicherweise wieder weg.

Wie sich zeigt, verfolgt Euphemios beim geplanten Elefantenraub seine eigenen Ziele. Mit Hilfe der Waräger will er die Aktion der Abrafaxe zunichte machen und den Elefanten wieder zur Kaiserin umleiten. Dafür erhofft er sich, irgendwo Statthalter zu werden. Die abtrünnigen Waräger sollen dann seine gutbezahlte Leibgarde werden.

Schon nähert sich die Prozession einer Nebenstraße, an der die Abrafaxe den Elefanten einbiegen lassen wollen. Die Berater Aëtios und Staurakios motzen sich wieder mal gegenseitig die Hucke voll.

Im Hafen inspiziert Sigismund das von Isaaks Freund Chayim besorgte Elefantentransportschiff.
Kapitän desselben ist der bekannte Purpurschmuggler, der sie kürzlich über den Löffel balbierte und sich aus dem Verkauf der Sore nun ein größeres Schiff leisten kann.

Bei der Elefantenparade herrscht Konfusion. Abul Abbas ist stehen- geblieben und macht Männchen. Dann biegt er in die Seitenstraße ab. Euphemios ermahnt seine Waräger und die werfen das Fangnetz. Aber der Elefant macht sich seinen Spaß mit den Häschern. Die Ratte wird dabei der Kaiserin auf die Zwölf geschlenzt, wobei ihr ein Zacken aus der Krone bricht. Ihr persönlicher Waräger spielt die Ratte weiter zu Euphemios.
Euphi fällt in Ungnade und wird von Irene der Stadt verwiesen.
Die Waräger vereinigen sich wieder und werden von der Kaiserin zur Leibwache gemacht.

Rurik bleibt der letzte Aufrechte und erwartet im Hafen den Fluchtelefanten. Und schon kommt Abu Abbas angallopiert.

Die Prozession ist nun ins Klemmen geraten. Jetzt schlägt Staurakios' große Stunde. Er hatte da schon mal was vorbereitet, was er "Notfallplan Alpha Omega" nennt. Er schüttelt plötzlich den Ikonenwagen aus dem Ärmel. Aëtios ist am Boden zerstört und wird von seinem Gegenspieler noch verhöhnt. Die Kaiserin befiehlt säuerlich den Weitermarsch.

Die Abrafaxe vermissen ihre Ratte. Califax navigiert den Elefanten auf den Fluchtkahn, dann wollen die drei nach ihrem Nager suchen.

Der Kapitän will das störrische Tier aber nicht ohne seinen Pfleger an Bord haben, auch Herr Sigismund ist dagegen, die Ratte zu suchen. Isaak handelt einen Kompromiß aus - alle fahnden nach der Ratte, dann geht es schnell und man kann abdampfen.
Der Kapitän stellt dazu seinen Kurzzeitwecker auf eine Stunde. Die Sucher rätseln, wo und wann die Ratte zuletzt anwesend war.

Der nun heimat- und amtslose Euphemios irrt durch die Gassen. Plötzlich wird er der Ratte gewahr, die leblos in seinen Patschen ruht. Im ersten Ekelanfall spielt er sie ins Abseits, um sie gleich darauf wieder aufzufangen. Denn damit kann er sich bei den Faxen wieder einkaufen und es winkt ihm ein einträglicher Posten bei Kaiser Karl - denkt er zumindest.
Als er zum Hafen kommt, sind die Abrafaxe noch auf Rattensuche. Der Kapitän will sich gerade aus dem Staub machen, jedoch der plötzlich aufgetauchte Chayim erinnert ihn daran, daß er ihn in der Hand hat.
Nun sind auch die Faxe zurück, Euphemios präsentiert sich als Rattenretter und schanzt den Verrat den Warägern zu.
Endlich kann das Schiff mit den Elefantenfreunden in See stechen.

Lela ist endgültig erwacht und schwärzt die Abrafaxe bei Irene an. Die wiegelt ab, eigentlich braucht sie den Elefanten gar nicht. Erst als Lela behauptet, daß die Abrafaxe Spione von Kaiser Karl wären, bekommt sie von der Kaiserin die gesamte Flotte zur Verfügung gestellt.

 

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