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508 Jahrmarkt in Leipzig April 2018

Mosaik 508

Der Pfeffersack Luneborg ist wohl momentan etwas klamm mit seinem verfügbaren Zaster und jammert auf gehobenem Niveau. Seine Putze kennt dieses Gewinsel schon und versucht zu beschwichtigen. Ulrikes Anzapfungsversuch wird aus gutem Grund abgebügelt.
Luneborgs ganze Hoffnung ruht jetzt auf Simon Wigges baldiger Rückkehr sowie auf dessen prall gefüllter Geldkatze.

Aber Simon gastiert derzeit noch in Leipzig. Die Abrafaxe durften auf seinem Karren aus Dankbarkeit ein Stück mitfahren.
Nach Lübeck will Simon vorerst mit einem Elbkahn weiterschippern.
Nun sind sich die Faxe allerdings uneinig über ihr eigenes Reiseziel, in den Süden nach Venedig oder zum nördlich vermuteten Goldschatz. Abrax wird mit dem Wunschziel Venedig überstimmt.
Aber vor endgültiger Lösung dieser schwerwiegenden Entscheidung muß man erst mal was mampfen, der gute Califax hat bereits zielstrebig Witterung aufgenommen.
Auf dem Leipziger Marktplatz irren die beiden Mönche auf der Suche nach den Abrafaxen zwischen den Buden umher.

Auch Simon wird hier gesehen. Und dann noch die beiden glücklosen Wegelagerer, welche vermuten, daß ihnen die beiden Kampfmönche auf den Fersen wären.
Califax' Nase ist am Ziel ihrer erfolgreichen Schnuppertour in einen Handelshof eingebogen, wo die angeblich leckeren Räbchen erschnüffelt wurden.
Die Faxe werden auf ihre Frage nach Mitfahrgelegenheiten gen Südland zu den Fernhändlern im "Roten Löwen" geschickt.
Unterdessen haben auch Wegel und Agerer die Faxe entdeckt und wollen sich für die beim letzten Überfall erlitten Prügel rächen. Und zwar im "Roten Löwen", wenn die Abrafaxe wehrlos an der Matratze horchen.
Erneut latschen die Mönche ohne Kennung an den Abrafaxen vorüber. Simon bittet die drei, ihm beim Ausliefern der Stoffe zu helfen.
Da die Mönche nun vom Räbchen-Händler erfahren haben, wo die Faxe zu nächtigen gedenken, schlurfen sie zum "Roten Löwen".
Die beiden Räuber verstecken sich vor ihnen im "Löwen" und nehmen aus der Not heraus ein Nachtlager unterm Dachfirst.
Die Mönche beschließen, im Hof auf die Abrafaxe zu warten. Das versetzt die Räuber erneut in Panik.

Während die Abrafaxe mit Simon die Stoffe ausliefern, erzählt ihnen ein Ladenschwengel vom Goldschatz. Nähere Informationen gäbe es im "Ratskeller". Die Vier treffen dort auf einen gewissen Christoffel, einen alten Bekannten von Simon. Christoffel macht den Reiseleiter für eine neue Karawane nach Venedig. Hier könnten sich die Abrafaxe anschließen.
Im Hintergrund der Kneipe erzählt ein bärtiger Zausel komische Sachen übers Piratengold.

Damit lassen sich die Faxe natürlich anfüttern. Für die Geschichte verlangt er eine zwar moderate Gage, aber die Fakten sind gewissermaßen Schrott.
Da wissen die "Erben" bereits konkreteres.

Die vermeintlich eingekesselten Schwachmaten versuchen, übers Dach auszubüchsen. Die Kraxelei ist nicht ganz unproblematisch. Zu ihrem Ärger bemerken sie aus der Höhe, daß die Mönche wohl aufgegeben haben und sich entfernen.
Desweiteren sehen sie die Abrafaxe mit Simon aus der Herberge kommen, was endlich auch den beiden Mönchen auffällt. Fieserweise schubst Agerer seinen Kumpan Wegel vom Dach. Und der landet präzise auf den Mönchen. Wodurch sich ist eine weitere Verfolgung derzeit ausschließt.

Die Abrafaxe haben Simon mit dem Rest seiner Ware zum Kahn nach Magdeburg begleitet.
Die Abschiedsfloskel von Abrax ".. die Erben des Schatzes wünschen dir Glück!" reist Simon buchstäblich vom Hocker. Der Kaufmann erklärt sich ihnen ebenfalls als legitimer "Erbe".
Nun müssen die Abrafaxe Venedig fahren lassen und sich Simon anschließen. Califax will statt südländischer Kräuter plötzlich doch lieber Lübecker Marzipan knuspern.
So gehts per Kahn auf der Elbe über Magdeburg gen Lübeck.

Auf die sich im Heft wieder häufenden Hintergrund-Orks könnte ich ganz gut verzichten. Aber eventuell ist dies ja auch Kunst, dann will ich nix gesagt haben.
Außer vielleicht: Huuurzz!

 

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