Das Heft 1 des Mosaik von Hannes
Hegen legte den Grundstein für eine verschworene Gemeinde von
Liebhabern gezeichneter Geschichten im Osten Deutschlands. Auch von
der Mehrzahl der Sammler, die erst später ins Geschehen einstiegen,
gibt es wohl nur wenige, die nicht ruhelos nach Vervollkommnung
ihrer Kollektion strebten.
In der Nummer 1, welche im fernen Orient
beginnt, entsteigen die Digedags urplötzlich drei Tonkrügen in der
Werkstatt des Töpfers Ali. Keiner weiß, was sie vorher trieben und
woher sie kamen. Der Meister hüllt sich in Schweigen, es existieren
Gerüchte, nach denen sie in oder von einer Kuckucksuhr gezeugt
wurden.
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Letzte
Klarheit könnte uns hier bestenfalls Ulf Graupners
"Nullnummer" verschaffen, die sich vermutlich auf die
Eier-Theorie stützt.
Wie der grüne Held in der Strumpfhose stellen
sich die Digedags auf die Seite der Enterbten, nehmen den
Steuereintreibern die erpressten Zechinen wieder ab und geben sie an
die Handwerker zurück. Neben der kapitalistischen Terminologie
"Steuer" treten noch weitere schlimme Worte wie z. B.
"Konkurs" auf. Dadurch bemerken wir, dass wir uns fern der sozialistischen Realität
aufhalten. Die Digedags unterstützen
die selbständigen Handwerker, die wenig später in eben dieser
Realität entkapitalisiert werden und aus dem Alltagsbild verschwinden
sollten.
Selbige bereiten durch ihre Solidarität
untereinander den ideologischen Boden für den Zusammenschluss zu
Genossenschaften vor.
Die Flucht der Digedags vor den Schergen des
Sultans wird schon seinerzeit durch die Unsitte, spannende
Handlungen durch Werbeblöcke zu zerreißen, unterbrochen. Da heißt
es doch "Nimm Fit, dann trocknet’s schneller." oder
"Sultan, jetzt hilft nur Aspirin und 25m
Hansaplast".
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Auch Cooper und Wagner müssen für die coolen Sprüche
herhalten. Die Flucht führt sie weiter durchs Gruselkabinett des
Hofmagiers. Dort stellen sie einige unautorisierte Experimente an,
die teilweise misslingen (Schiller lässt grüßen). Trotzdem
fabrizieren sie eine sprechende Wasserpfeife, die ihnen den Weg in
die Schatzkammer des Sultans zeigt und mit Hilfe ihres grausigen
Mundgeruchs Türen öffnet. Das dort gefundene Gold geben sie an die
Geschröpften zurück, wobei die Ehrlichkeit der Geschädigten
(Hassan, Achmed und Ali) lobenswert ist. Zum Schluss findet die mit
Digedag beim Töpfer Ali entworfene Installation noch als plastischer
Steckbrief Verwendung. Den Grazien des Harems wird hier
Liebhaberei von abendländischer Gartenzwergkultur unterstellt. Die
Digedags entziehen sich dem drohenden Zugriff durch Flucht zum
Hafen.
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